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<title>Tallit</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Tallit</span></h1>
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<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr">
<p>Der <b>Tallit</b> (von <span style="font-style:normal;font-weight:normal"><a href="Hebr%C3%A4ische_Sprache" title="Hebräische Sprache">hebräisch</a></span> <bdo dir="ltr"><style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r238817682">
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</style><bdi dir="rtl" lang="he-Hebr" class="Hebr hebrew" style="unicode-bidi:isolate;font-style:normal">טַלִּית</bdi></bdo>, auch als <i>Tallith</i>, selten als <i>Taled</i> bezeichnet; in der <a href="Aschkenasim" title="Aschkenasim">aschkenasischen</a> Aussprache <i>Talliss, Tallis</i>; Plural: <i>tallitot</i>), auf Deutsch als „Gebetsmantel“ bezeichnet, ist ein jüdischer ritueller Gegenstand.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Gestaltung der <a href="Flagge_Israels" title="Flagge Israels">Flagge des Staates Israel</a> basiert auf dem Tallit.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Aussehen">Aussehen</h2></div>
<p>Ein Tallit ist ein meist viereckiges Tuch aus Wolle, Baumwolle, Leinen oder Seide. Tierische (Wolle, Seide) und pflanzliche Textilien (Baumwolle, Leinen) dürfen dabei nicht am selben Tallit verwendet werden, da diese Vermischung (<a href="Schatnes" title="Schatnes">schatnes</a>) verboten ist. Beide Textilarten dürfen jedoch mit Kunstfasern kombiniert werden. Die Farbe ist meistens weiß oder cremefarben. Oft ist der Tallit mit schwarzen oder blauen Streifen verziert, die häufig aus organischer Textilfarbe bestehen. Der <a href="Talmud" title="Talmud">Talmud</a> besagt im <a href="Liste_der_Mischnatraktate" title="Liste der Mischnatraktate">Mischnatraktat</a> <a href="Menachot_(Mischnatraktat)" class="mw-redirect" title="Menachot (Mischnatraktat)">Menachot</a> 43b, dass Blau (<a href="Tekhelet" title="Tekhelet">techelet</a>) auf die Farbe des <a href="Mittelmeer" title="Mittelmeer">Mittelmeeres</a> verweise und ein <i>Widerschein vom Thron Gottes</i> sei, der mit <a href="Saphir" title="Saphir">Saphiren</a> geschmückt sein soll. Weil sich das Wissen über die korrekte Herstellung der blauen Farbe in den Wirren der Geschichte verloren hat, ist heute die Anbringung schwarzer Streifen üblich. Zudem ist den Tallitot eine <i>Atara</i> (deutsch: <a href="Diadem" title="Diadem">Diadem</a>) aufgenäht. Dies ist ein Band, das die richtige Seite für das Anlegen anzeigt und häufig mit Stickereien verziert ist.
</p><p>Wesentlich für den Tallit sind die Zizijot (Plural von <a href="Zizit" title="Zizit">Zizit</a>). Dies sind vier lange weiße Fäden, die 39-fach geknotet sind und als <i>Schaufäden</i> bezeichnet werden. Die Zahl 39 ist die Summe aus dem Zahlenwert der <a href="Hebr%C3%A4isches_Alphabet" title="Hebräisches Alphabet">hebräischen Buchstaben</a> der Worte <i>Adonai Echad</i> (deutsch: <i>der Herr ist einzig</i>).<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Entscheidend ist die Sichtbarkeit der Fäden, deshalb soll der Tallit nur bei Tageslicht angelegt werden. An jeder der vier Ecken des Tallit befindet sich ein solcher Strang aus vier geknoteten Fäden.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Dies ist eine Erfüllung des Gebotes aus <a href="Numeri" title="Numeri"><span style="white-space:nowrap;">Num</span></a> 15,37-41 und <a href="Deuteronomium" title="Deuteronomium"><span style="white-space:nowrap;">Dtn</span></a> 22,12 . Dort heißt es, man solle <a href="Quaste" title="Quaste">Quasten</a> an den vier Ecken des Gewandes anbringen und sich jedes Mal, wenn man diese sieht, an die Gebote Gottes erinnern, so dass man sie auch erfülle.
</p><p>Über die notwendige Seitenlänge des Tallit gibt es unterschiedliche Ansichten. Da die <a href="Halacha" title="Halacha">Halacha</a> das Tragen der Zizit verlangt, jedoch keine Vorschriften über den Tallit macht, gibt es Tallitot in der Form von Schals oder von den ganzen Körper bedeckenden Umhängen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Verwendung">Verwendung</h2></div>
<p>Im <a href="Orthodoxes_Judentum" title="Orthodoxes Judentum">Orthodoxen Judentum</a> wird der Tallit zum ersten Mal von einem Dreizehnjährigen bei seiner <a href="Bar_Mitzwa" title="Bar Mitzwa">Bar Mitzwa</a> und danach beim <a href="Schacharit" title="Schacharit">Morgengebet</a> getragen. Ausnahmen sind die <a href="Mincha" title="Mincha">Mincha</a> des <a href="Tischa_beAv" title="Tischa beAv">Tischa beAw</a>, der 9. Tag des jüdischen Monats <i>Aw</i>, sowie der Vorabend von <a href="Jom_Kippur" title="Jom Kippur">Jom Kippur</a>, an dem der Tallit vor dem Aufsagen des <a href="Kol_Nidre" title="Kol Nidre">Kol Nidre</a> und noch vor dem Anbruch der Nacht angelegt wird. Dies gilt sowohl für Gebete in der <a href="Synagoge" title="Synagoge">Synagoge</a> als auch für das private Gebet. Beim Anlegen des Tallit gibt es den Brauch, diesen zuerst über die linke Schulter zu legen und ihn dann kurz oder während des ganzen Gebets über den Kopf zu ziehen. Dabei wird der Tallit-Segen gesprochen. Im Gottesdienst wird die <a href="Tora" title="Tora">Torarolle</a> aus ihrem Aufbewahrungsort, dem <a href="Toraschrein" title="Toraschrein">Toraschrein</a>, entnommen und nach der Lesung durch die versammelte Gemeinde getragen. Dabei bringen die Umstehenden ihre Schaufäden mit der eingehüllten Torarolle in Berührung<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und führen die Fäden danach zum Kuss an die Lippen.
</p><p>Nach einigen <a href="Aschkenasim" title="Aschkenasim">aschkenasischen</a> Traditionen tragen nur der Bräutigam und verheiratete Männer den Tallit. Dieser ist Teil der Gaben, welche die Braut ihrem Bräutigam übergibt. Häufig findet der Tallit auch als <a href="Chuppa" title="Chuppa">Hochzeitsbaldachin</a> Verwendung, der von vier Männern hochgehalten wird.
</p><p>Für die Erfüllung des oben genannten Gebots, die Zizijot zu tragen, wird unter der Kleidung der <a href="Tallit_Katan" title="Tallit Katan">Tallit Katan</a> getragen, so dass nur die vier Zizijot sichtbar sind. In Synagogen liegen für die Gottesdienstbesucher normalerweise Tallitot, zusammen mit <a href="Siddur" title="Siddur">Siddurim</a> und <a href="Kippa" title="Kippa">Kippot</a>, am Eingang zum Gebetsraum bereit. Andere Gläubige bringen eigene Tallitot mit, wofür im Handel spezielle Täschchen erhältlich sind. In vielen Synagogen können diese in Kästchen hinterlegt werden.
</p><p>Ein gläubiger Jude wird in seinem Tallit bestattet. Die Atara und eine der Zizijot werden vorher entfernt als Zeichen dafür, dass ein Toter keine Gebote (<a href="Mitzwa" title="Mitzwa">Mitzwot</a>) mehr erfüllt. Der Tallit ist damit <span style="font-style:normal;font-weight:normal"><a href="Hebr%C3%A4ische_Sprache" title="Hebräische Sprache">hebräisch</a></span> <bdo dir="ltr"><bdi dir="rtl" lang="he-Hebr" class="Hebr hebrew" style="unicode-bidi:isolate;font-style:normal">פּסול</bdi></bdo> <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261937631">
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</style><span class="Latn" lang="he-Latn" style="font-weight:normal;font-style:italic">passul</span>, deutsch <span lang="de" style="font-style:normal;font-weight:normal">‚unbrauchbar‘</span>.
</p><p>Im <a href="Liberales_Judentum" title="Liberales Judentum">liberalen Judentum</a> tragen auch Frauen, die es wünschen, einen Tallit.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Inzwischen gibt es Tallitot in vielen Farben und Designs, oft zum Beispiel mit hebräischen <a href="Bracha" title="Bracha">Segenssprüchen</a>. Entscheidend für die <a href="Halacha" title="Halacha">halachische</a> Tauglichkeit eines Tallit ist nicht das Aussehen, sondern allein die Zizijot. In liberalen Gemeinden trägt auch ein Mädchen einen Tallit bei ihrer <a href="Bar_Mitzwa" title="Bar Mitzwa">Bat Mitzwa</a>.
</p><p>Auch die <a href="Samaritaner" title="Samaritaner">samaritanischen</a> <a href="Hohepriester" title="Hohepriester">Hohepriester</a> tragen einen Tallit.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li>Dieter Philippi: <cite style="font-style:italic">Sammlung Philippi – Kopfbedeckungen in Glaube, Religion und Spiritualität</cite>. Hrsg.: St. Benno Verlag, Leipzig. 2009, ISBN 978-3-7462-2800-6.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Tallit&rft.au=Dieter+Philippi&rft.btitle=Sammlung+Philippi+-+Kopfbedeckungen+in+Glaube%2C+Religion+und+Spiritualit%C3%A4t&rft.date=2009&rft.genre=book&rft.isbn=9783746228006" style="display:none"> </span></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Tallit?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Tallit</a></span></b> – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.chabad.org/multimedia/media.asp?AID=386067">Tallit-Anleitung</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.de.chabad.org/library/article.asp?AID=468993">Die Kabbala des Tallit?</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text">Alfred J. Kolatch: <cite style="font-style:italic">Jüdische Welt verstehen – sechshundert Fragen und Antworten</cite>. 3. Auflage. Fourier Verlag, Wiesbaden 1997, ISBN 3-925037-68-3, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>115–120</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Tallit&rft.au=Alfred+J.+Kolatch&rft.btitle=J%C3%BCdische+Welt+verstehen+-+sechshundert+Fragen+und+Antworten&rft.date=1997&rft.edition=3.&rft.genre=book&rft.isbn=3925037683&rft.pages=115-120&rft.place=Wiesbaden&rft.pub=Fourier+Verlag" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Simon_de_Vries" title="Simon de Vries">Simon Philip de Vries</a>: <cite style="font-style:italic">Jüdische Riten und Symbole</cite>. 11. Auflage. Rowohlt Verlag, Reinbek bei Hamburg 2010, ISBN 978-3-499-18758-2, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>60–63</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Tallit&rft.au=Simon+Philip+de+Vries&rft.btitle=J%C3%BCdische+Riten+und+Symbole&rft.date=2010&rft.edition=11.&rft.genre=book&rft.isbn=9783499187582&rft.pages=60-63&rft.place=Reinbek+bei+Hamburg&rft.pub=Rowohlt+Verlag" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text">Art. <cite style="font-style:italic">Tallith</cite>. 1). In: <a href="Heinrich_August_Pierer" title="Heinrich August Pierer">Heinrich August Pierer</a>, <a href="Julius_L%C3%B6be" title="Julius Löbe">Julius Löbe</a> (Hrsg.): <cite style="font-style:italic"><a href="Universal-Lexikon_der_Gegenwart_und_Vergangenheit" title="Universal-Lexikon der Gegenwart und Vergangenheit">Universal-Lexikon der Gegenwart und Vergangenheit</a></cite>. 4. Auflage. <span style="white-space:nowrap">Band<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>17</span>: <i>Stückgießerei–Türkische Regenkugel</i>. Altenburg 1863, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>219</span> (<a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.zeno.org/Pierer-1857/A/Tallith">zeno.org</a>).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Tallit&rft.atitle=Tallith&rft.btitle=Universal-Lexikon+der+Gegenwart+und+Vergangenheit&rft.date=1863&rft.edition=4.&rft.genre=book&rft.pages=219&rft.place=Altenburg&rft.volume=Band+17%3A+St%C3%BCckgie%C3%9Ferei-T%C3%BCrkische+Regenkugel" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Eliette_Ab%C3%A9cassis" class="mw-redirect" title="Eliette Abécassis">Eliette Abécassis</a>, Olivier Martel: <cite style="font-style:italic">L'âme juive</cite>. Éditions Gründ, Paris 2018, ISBN 978-2-324-02230-2, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>26</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Tallit&rft.au=Eliette+Ab%C3%A9cassis%2C+Olivier+Martel&rft.btitle=L%27%C3%A2me+juive&rft.date=2018&rft.genre=book&rft.isbn=9782324022302&rft.pages=26&rft.place=Paris&rft.pub=%C3%89ditions+Gr%C3%BCnd" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.juedisches-museum.ch/gebetschal-auf-reisen/"><i>Gebetsschal auf Reisen: Interview mit Rabbinerin Bea Wyler.</i></a> 27. Juni 2022,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 10. November 2022</span> (deutsch, englisch, französisch).</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ATallit&rft.title=Gebetsschal+auf+Reisen%3A+Interview+mit+Rabbinerin+Bea+Wyler&rft.description=Gebetsschal+auf+Reisen%3A+Interview+mit+Rabbinerin+Bea+Wyler&rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.juedisches-museum.ch%2Fgebetschal-auf-reisen%2F&rft.date=2022-06-27&rft.language=de, en, fr"> </span></span>
</li>
</ol></div><!--htdig_noindex--><div><div class="zim-footer">
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